Praktika und Studium


Alles begann 1995. Damals wusste ich: „Ich will Grafik Designer werden.“ Ein kleines Grafikbüro in der Nachbarschaft des Stuttgarter Westens bot mir, dem 16-jährigen Teenager, die Möglichkeit erste Erfahrung mit der grafischen Gestaltung am Computer zu mache<<<<<<<<

Das Ziel Grafik Designer in Stuttgart zu werden


Ich hatte durch mein Praxissemester in einer kleinen Stuttgarter Agentur Fuß gefasst und während der letzten Semester dort weiterhin gearbeitet. Auch die ersten beiden Jahre nach Abschluss des Studiums arbeitete ich als Freelancer weiter bei dieser Agentur. Mir gefiel die Idee Erfahrung als Freelancer bei Agenturen zu sammeln und somit das oft unbezahlte Praktikum zu überspringen. Ich hatte mir meinen Traum erfüllt und war jetzt Grafik Designer in Stuttgart. Das erste Jahr nach dem Studienabschluss war geprägt vom Projekt Stadtmuseum Neckarsulm. Im Anschluss folgte direkt das nächste Großprojekt: der Deutsche Pavillon auf der EXPO 2008 in Zaragosa, Spanien.

Es folgten drei weitere Jahre Agenturerfahrung als Freelancer für Kunden verschiedenster Größe und Branchen. Parallel baute ich mir einen kleinen Kundenstamm auf und konnte so für eigene Kunden arbeiten und weitreichende Erfahrungen machen.

M.A. in Illustration in Bournemouth, UK


Nach fünf Jahren in der Praxis folgte der Master in England. Die Idee eine Master nach dem Studium zu machen kam mir schon im Jahr 1998 beim Internationalen Trickfilmfestival in Stuttgart. Dort lernte ich die Professorin Joan Ashworth vom Royal College of Art kennen. Also bereitete ich 2008 meine Bewerbung vor und besuchte das Royal College of Art und das Arts Institute in Bournemouth um mit den jeweiligen Professoren über mein Filmprojekt zu sprechen.

Dort kam ich während des ersten Trimesters in einem Abendkurs in Berührung mit dem Siebdruck und war sofort fasziniert von den Möglichkeiten.

Mit meiner Masterarbeit verband ich, wie zuvor in diversen früheren Arbeiten, die Thematik Musik, Hip Hop, Straße und Kunst. Mit Bildzitaten aus verschiedenen Musikvideos der 1990er Jahre.

Dabei teilte sich das Werk in zwei Leinwände mit den Maßen 200×80 cm auf. Das gelb schwarze Bild zeigt Künstler der Eastcoast aus dem Sub-Genre des Concious-Rap und das rot schwarze Pendant repräsentiert den Westcoast Gangsta-Rap.

Nach der Rückkehr aus England nahm ich über einen Zeitraum von 13 Jahren eine rege Ausstellungstätigkeit, parallel zu meiner Selbständigkeit als Grafikdesigner und Illustrator.