Rap Poster Kunstdruck

Jeder Kunstdruck erscheint als limitierte Auflage, die Rap Poster bieten eine preiswerte Alternative.

Yves Findling arbeitet in seinem grafischen Werk meist seriell. Dieses eignet sich daher bestens, über einen bestimmten Zeitraum Bilder hinzu zu kaufen und eine Sammlung aufzubauen. Dabei bietet er sowohl exklusive Fine Art Prints als limitierte Auflage, als auch hochwertige Künstlersiebdrucke an. Letztere sind noch strenger limitiert und teilweise, wie auch seine Zeichnungen und Gemälde, besonders rare Unikate. Auch als Geschenk sind die seriellen Prints ideal, da man bereits für die nächste Gelegenheit ein zweites oder drittes Werk nachkaufen kann. Der Grafiker schafft in seinem künstlerischen Werk Porträts mit Hip Hop Einfluss und Architektur-Illustrationen. So gestaltet er beispielsweise für das Event Hip Hop Kitchen regelmäßig Rap Poster mit Porträts berühmter Rapper. Sie wollen einen Kunstdruck kaufen und eine kleine Sammlung beginnen, dann sind Sie hier genau richtig. Viel Spaß beim stöbern!

Worauf Du beim Kunstkauf achten musst!

Diese Aufstellung erhebt kein Anspruch auf Vollständigkeit, soll aber dem Laien wie dem Kunstinteressierten eine Übersicht über die verschiedenen Techniken und Medien geben.

Darauf zu achten ist, dass die Werke zumindest signiert oder monogrammiert sind. Idealerweise sollte das Kunstwerk mit Datum versehen sein, wobei üblicherweise die Jahreszahl genügt. Auf Kunstdrucken sollte immer die Auflage und vorangestellt die fortlaufende Nummer stehen. Bei vielen Kunstdrucken, die im Internet angeboten werden ist dies nicht der Fall. Es handelt sich dabei zwar um qualitativ hochwertige Drucke, die auf fertigem Papier gedruckt wurden, Sammlerwert haben diese aber nicht, da sie in sogenannten »Open Editions« erscheinen, also in Auflagen die nicht limitiert sind. Außerdem fehlt bei diesen Drucken die Signatur des Künstlers. Teilweise wird die Signatur gedruckt, dies nennt man »plate signed« oder auch »signiert im Druck«. Davon darf man sich nicht täuschen lassen, da es hierbei ja lediglich um eine aufgedruckte oder teilweise auch gestempelte Signatur handelt.

Limitierte Drucke hingegen unterliegen einer Wertsteigerung und sind somit eine Anlagemöglichkeit für ihr Kapital. Verglichen mit Originalen sind Drucke deutlich günstiger, da es das Original als Unikat ja nur einmal gibt.

Originale

Ein Original ist ein vom Künstler selbst gefertigtes Gemälde, eine Zeichnung oder ein Unikat-Druck (wir beschränken uns hier auf zweidimensionale Kunstwerke, Skulpturen, Installationen oder Performance wird hier nicht behandelt). Manche Künstler lassen auch für sich produzieren, diese Werke gelten auch als Originale, dies ist aber wiederum ein Sonderfall. Auguste Rodin soll einmal gesagt haben, dass alle Werke mit einer Auflage kleiner als zehn als Original zu betrachten sind. Er bezog das als Bildhauer sicherlich auf Abgüsse von Bronzen, gilt aber auch beispielsweise für Siebdrucke in Kleinstauflagen von 5 oder 6 Stück.

Ölgemälde

Über Jahrhunderte war, und ist es teils auch heute noch, das Ölgemälde die am meisten wertgeschätzte Art der Malerei. Die Ölfarbe wird dabei mit dem Pinsel oder auch Spachtel auf die Leinwand oder eine Holztafel aufgetragen. Ölgemälde müssen nicht hinter Glas gerahmt werden, sie erhalten im Normalfall einen Firnis also eine Art schützenden Lack als Abschluss. Hiervon leitet sich auch der Begriff Vernissage ab (Vernis=Firnis). Die Farben bestehen oft aus Naturpigmenten und sind dem entsprechend hochpreisig.

Akrylgemälde

Seit der Neuzeit immer beliebter ist auch das Akrylgemälde. Die Farben sind günstiger und variieren in ihrer Pigmentdichte je nach Preisklasse. Es gibt Einsteigerfarben für Studenten oder Hobbykünstler sowie hochwertigere für ambitionierte professionelle Künstler. Als Bildträger können Leinwände, Holztafeln oder auch Plexiglas dienen. Bei Auftragsporträts arbeite ich gerne in dieser Technik.

Mixed Media

Unter Mixed Media versteht man z.B. eine Zeichnung mit Filzstiften mit aufgeklebten Verpackungen oder ein Akrylgemälde mit collagierten Fotografien.

Unikat-Siebdruck

Vom Künstler überarbeiteter Siebruck, also eine Kombination aus Druck und z.B. Handzeichnung mit Marker oder mit collagenhaften Elementen. Meist gekennzeichnet mit der Nummerierung 1/1 (sprich eins von eins).

Zeichnung

Originalzeichnungen könne beispielsweise Skizzen von Charakteren, Situationen oder Architektur sein. Sowohl als fertige Zeichnung oder als Vorstufe zu farbigen oder großformatigen Werken. Die Vorlagen für die Rap Poster und dazugehörigen Kunstdrucke sind Tuschezechnungen mit Rapidographen.

Meist sind Zeichnungen auf Papier, allerdings legen anspruchsvolle Künstler immer wert auf qualitativ hochwertiges Papier von eine gewissen Grammatur, also Papierstärke. Gezeichnet wird oft mit Finelinern, Bunt-, Bleistiften oder mit Kohle. Aber auch mit Markern und anderen Filzstiften. Auch zum Bereich der Zeichnung zählt das Aquarell. Aquarellfarben sind quasi hochpigmentierte Wasserfarben. Hier wird oft mit dem Blei- oder Buntstift eine Vorzeichnung gemacht, die dann mit Aquarell koloriert wird. Dazu wird ein relativ dickes, saugfähiges Papier verwendet.

Pastell-Kreiden sind wie der Name schon sagt der Kreide die man gewöhnlich kennt ähnlich, hinterlassen einen feinen Staub auf dem Papier und könne mit der Hand oder einem speziellen Werkzeug verwischt werden um weiche Übergänge zu erzeugen.

Siebdruck

Die Rede ist hier vom Künstlersiebdruck, der vom Künstler selbst in Kleinserien produziert wird, nicht vom industriellen Siebdruck. Der Siebdruck kann auf fast allen Trägern zum Einsatz kommen (Papier, Leinwand, Holz, Glas, etc.) Aufgrund des aufwendigen fotomechanischen Prozesses und der Tatsache, das für jede Farbe ein eigenes Sieb hergestellt werden muss spielt hier Farbreduktion ein wichtige Rolle. Siebdruck ist genau genommen auch eine Art Kunstdruck. Die Rap Poster haben hier ihren Ursprung und enstehen so dass sie auch im Siebdruck druckbar wären, was also stilprägend ist.

Der Siebdruck als Technik ist relativ jung, er wurde in den 1930er Jahren entwickelt. In den 1960er und 70er Jahren wurde er durch die Künstler der Pop Art allen voran von Andy Warhol sehr beliebt, je nach Auflage noch erschwingliche Kunstwerke für ein breiteres Publikum produziert werden konnten.

Seit den 2000er/2010er Jahren erlebt der Siebdruck eine Art Renaissance und wird z.B. von Street Art Künstlern wie Shepard Fairey gerne genutzt.

Offsetdruck

Plakate oder Poster werden, wenn es sich um größere Auflagen handelt, meist im Offset-Druckverfahren produziert. Hierbei wird das Motiv gerastert und mit vier Farben in CMYK (Cyan=Blau, Magenta=Purpur, Yellow=Gelb, Key=Schwarz) gedruckt. Die anderen Farben und Verläufe werden durch Überlagerung der genannten Farben und das Raster erzielt. Möchte man also zum Beispiel einen Orangeton erzeugen wird auf den zuerst gedruckten Gelbton ein gerastertes Magenta gedruckt. Das Auge nimmt das Raster ab einem gewissen Abstand nicht mehr wahr und dadurch erscheint eine Fläche dann als orangefarben. Meine Poster sind ebenfalls im Offset-Verfahren gedruckt und eine günstige Alternative zu den Fine Art Prints bzw. Kunstdrucken. Sie sind allerdings auch nicht signiert. Die Postkarten sind ebenfalls im Offsetdruck produziert.

Was ist eine Digitale Zeichnung?

Ich verwende nicht einfach einen Photoshop-Filter, der über die Foto-Vorlage gelegt wird. Für Laien ist der Unterschied oft nicht leicht zu erkennen, daher möchte ich das Vorgehen und die Ästhetik hier kurz erklären. In Photoshop kann man auf Fotos diverse Filter anwenden. Es gibt -zig Filter die miteinander kombiniert nahezu unendlich viele Möglichkeiten ergeben. Auch die Einstellungsmöglichkeiten der einzelnen Filter ergeben unzählige Kombinationen. Dies erfordert natürlich auch eine Kenntnis de Programms, ist aber in der Regel mit wenigen Klicks erledigt und den Großteil der Arbeit übernimmt hier gastlich das Programm bzw. Die Rechenleistung des Computers. Man kann zum Beispiel die Farben bei der Bearbeitung eines Fotos auf vier Stück reduzieren, das Ergebnis sieht dem der Digitalen Zeichnung zwar ähnlich, man hat aber eher zufällige Linien, der Gesamteindruck ist auch eher verpixelt.

Anders bei der Digitalen Zeichnung hier werden Linien quasi von Hand gezeichnet zum Beispiel mit dem Grafik-Tablet oder indem man Linien definiert die von einem Punkt zum anderen laufen. Es handelt sich hierbei um Vektorgrafiken, die wie der Name schon sagt auf Vektoren basiert. In meinen Zeichnung kommt es nicht nur auf eine klare Formensprache an, also auf einen Reduktion der Flächen und Linien, sondern ich arbeite auch mit einer reduzierten Farbpalette zwischen zwei und fünf Farbtönen. Das Erstellen einer solchen Grafik ist sehr aufwendig und dauert je nach Motiv und Komplexität zwischen einem halben Tag bis zu mehreren Tagen. Dafür bekommt man Ergebnis das von klaren Linien (»ligne claire«) geprägt ist und eine vom Künstler festgelegte und nicht zufällige Farbpalette umfasst.

Über den Künstler

Grafik-Design und Illustration

Seit 2005 bin ich als freischaffender Grafiker und Illustrator in Stuttgart tätig. Nach fünf Jahren Berufspraxis ging ich für ein Jahr nach England, um dort ein Master-Studium im Bereich Illustration zu absolvieren. Dort begann ich, mich mit dem Thema Siebdruck intensiv auseinander zu setzen. Nach meiner Rückkehr nahm ich meine freiberufliche Tätigkeit bei namhaften Stuttgarter Agenturen wie Panama, Leonhardt & Kern, Bruce B., Pulsmacher und Staud Studios um nur einige zu nennen, wieder auf. Neben freien künstlerischen Projekten im Bereich Illustration entwarf ich Illustrationen für Verpackungen und Trickanimationen.

Künstlerischer Siebdruck und Ausstellungstätigkeit

Nach meiner Rückkehr aus England im Jahr 2011 stellte ich sofort meine Abschlussarbeit in der Galerie Art & Antik im Stuttgarter Osten aus. Meine Master-Arbeit trug den Titel »Reality RMX« und legte den Grundstein für eine Serie weiterer Werke. Für mich spielt besonders die Materialität beim Siebdruck eine wichtige Rolle. Die Möglichkeit eine Großzahl an Oberflächen zu bedrucken ist ein großartiges Feld für Experimente. Die Arbeit »Reality RMX« besteht aus zwei Leinwänden im Format
200 x 80 cm. Sie thematisiert die Immaterialität von Musikvideos, welche in Form von im Siebdruck gedruckten Einzelbildern eine Existenz in der Realität bekommen. Das Thema griff ich 2012 erneut in der Arbeit »Reality
TV«, als Beitrag zur Gruppenausstellung »Zinnober« im Stuttgarter Künstlerhaus, auf. Ich baute fünf Fernseh-Attrappen aus Holz und bedruckte diese mit collagenartigen Kompositionen aus dem Film Scarface. Zitate aus dem Film waren auf Sprechblasen auf die pyramidal aufgestellten Fernseher aufgesetzt.

2012 war ich zudem über die Galerie Renz auf der Art Karlsruhe mit einer Serie von Cadillacs und der Spielautomaten-Serie vertreten. Zudem waren diese beiden Arbeiten bei der Langen Nacht der Museen in der Galerie Renz zu sehen. Ebenfalls 2012 entstanden mehrere großformatige Siebdruck-Porträts, welche zusammen mit der Arbeit »Reality TV« in der Galerie Art & Antik zu sehen waren.

Zwei der 100 x 70 cm messenden Porträts waren 2014 erneut im Rahmen einer Gruppenausstellung des Künstlerhaus Stuttgart im Stuttgarter Rathaus zu sehen. 2014 zeigte ich meine vierte Einzelausstellung in der Galerie Art & Antik. Dort präsentierte ich die Arbeit ​­»Reality Control«, welche bereits in der Gruppenausstellung »Body, Shelter, Net« im Stuttgarter Künstlerhaus zusammen mit den Arbeiten von 34 weiteren Künstlern zu sehen war. Außerdem waren zahlreiche Siebdruck-Porträts, aber auch Tuschezeichnungen aus meinem Skizzenbuch zu sehen. Die Arbeit »Reality Control« ist eine auf vier Holztafeln gedruckte Arbeit (160 x 95 cm), die das Thema Überwachung und das Haken von Webcams thematisiert.

2015 waren meine Arbeiten bei der Langen Nacht der Museen in einer Einzelausstellung im ­­Outer Rim im Stuttgarter Westen ausgestellt. Parallel dazu hatte ich eine Doppelausstellung mit einer Künstlerkollegin im Stuttgarter Künstlerbund am Schloßplatz und ebenfalls zeitgleich eine Guppenausstellung mit dem Künstlerbund im Hotel Maritim. Ebenfalls 2015 hat die Pure Evil Gallery in London, welche auf Street Art spezialisiert ist, zwei meiner Werke (Dr. Dre und Tupac) in Ihr Programm aufgenommen.

Dozententätigkeit

Seit dem Sommersemester 2014 bin ich an der Hochschule der Medien Stuttgart als Dozent für Mediengestaltung II tätig und seit 2018 Grundlagen Grafikdesign für Medieninformatiker. Zudem unterrichte ich seit dem Sommersemester 2015 an der Hochschule Pforzheim in der Fakultät für Gestaltung, Siebdruck.

Mitgliedschaften

Ich bin Mitglied im Stuttgarter Künstlerbund und im Künstlerhaus Stuttgart. Zudem bin ich Mitglied in der Association of Illustrators.